ARK: Survival Evolved - Die wichtigsten Befehle für deinen Dedicated Server

Autor: Webhosting-Verstehen Redaktion

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Kategorie: Dedicated Hosting

Zusammenfassung: Adminrechte aktivierst du mit `enablecheats DEIN_ADMINPASSWORT` in der Serverkonsole und testest sie anschließend mit `cheat fly`. Nutze Adminbefehle exakt, IDs statt Namen und beachte Serverneustarts sowie erneute Anmeldung nach Verbindungsabbrüchen.

Adminrechte auf dem Dedicated Server aktivieren

Öffne während der laufenden Spielsitzung die Konsole mit der Tabulatortaste. Je nach Plattform kann die Taste abweichen. Auf Konsolen öffnest du das Befehlsfenster meist über die dafür vorgesehene Tastenkombination im Pausemenü. Verlasse zuvor das Inventar- oder Chatfenster, falls sich kein Eingabefeld öffnet.

Gib den folgenden Befehl ein:

enablecheats DEIN_ADMINPASSWORT

Ersetze DEIN_ADMINPASSWORT durch das Passwort aus der Serverkonfiguration. Achte auf die genaue Schreibweise sowie auf Bindestriche, Großbuchstaben und Sonderzeichen. Setze keine Anführungszeichen und füge keine zusätzlichen Leerzeichen am Anfang oder Ende ein. Das Passwort erscheint beim Tippen oft nicht sichtbar; das ist normal. Kopierte Zeichenfolgen können unsichtbare Leerzeichen enthalten, weshalb manuelles Eintippen bei kurzen Passwörtern zuverlässiger ist.

Der Login-Befehl erhält kein zusätzliches Präfix wie cheat. Bestätige ihn mit der Eingabetaste. Eine Erfolgsmeldung erscheint nicht immer. Schließe die Konsole deshalb kurz und teste den Zugriff mit einem Befehl mit sichtbarer Wirkung:

cheat fly

Hebt dein Charakter ab, war die Anmeldung erfolgreich. Mit cheat walk beendest du den Flugmodus wieder. Auf manchen Servern funktionieren Befehle auch ohne das Präfix cheat; für eine zuverlässige Eingabe solltest du es jedoch verwenden. admincheat ist eine weitere gültige Variante, etwa:

admincheat fly

Die Serverkonfiguration muss ein Adminpasswort enthalten. Fehlt dieser Eintrag oder stimmt er nicht mit deiner Eingabe überein, bleiben die Befehle ohne Wirkung. Verwendest du ein Webinterface, speichere die Änderung und starte den Server danach neu, falls der Anbieter dies verlangt. Bleibt die Anmeldung wirkungslos, prüfe außerdem die Verbindung zum vorgesehenen Server, die Schreibweise des Passworts und die geladene Karte.

Die Konsole öffnen und das Adminpasswort eingeben

Die grundlegende Anmeldung erfolgt über den Befehl enablecheats, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Für die anschließende Fehlersuche sind insbesondere Tastaturlayout, vollständige Eingabe und die aktive Serververbindung relevant.

Liegt der Fehler nicht an der Tabulatortaste, überprüfe zunächst Passwort, Server, Charakter und Karte. So grenzt du die Ursache ein, ohne mehrere Einstellungen gleichzeitig zu verändern.

Adminbefehle korrekt ausführen

Nach der Anmeldung steht jeder Befehl in einer eigenen Zeile. Schreibe den Befehl zuerst, setze die benötigten Werte mit Leerzeichen dahinter und bestätige erst dann mit der Eingabetaste. Eckige Klammern gehören nicht zur Eingabe.

Ein Befehl mit mehreren Parametern sieht zum Beispiel so aus:

cheat GiveItemNum 1 20 0 0

Die Zahlen haben dabei eine feste Reihenfolge: Gegenstands-ID, Anzahl, Qualität und Bauplan-Status. Vertauschst du die Werte, erhältst du entweder einen anderen Gegenstand oder gar keine gültige Ausgabe. Bei langen Befehlen lohnt sich ein genauer Blick auf Großschreibung und Leerzeichen.

Für einen bestimmten Spieler verwendest du möglichst dessen ID. Namen können Sonderzeichen enthalten oder doppelt vorkommen. Mit cheat ListPlayers lässt sich die Zuordnung der verbundenen Spieler anzeigen. Kopiere die passende ID anschließend in den gewünschten Befehl.

Viele Aktionen wirken sofort. Einige Änderungen greifen jedoch erst nach einem Respawn, einem erneuten Laden der Region oder einem Neustart. Führt ein Befehl zu einem unerwarteten Ergebnis, prüfe zuerst seine Syntax und danach die konkrete Spielsituation.

Die Konsole kann außerdem eine automatische Vervollständigung anbieten. Beginne mit einem eindeutigen Teil des Befehls und nutze die Pfeiltasten, falls deine Version diese Funktion unterstützt. So sinkt das Risiko von Tippfehlern, gerade bei langen Kreaturen- oder Gegenstandsnamen.

Wichtige Befehle für Spieler und Charaktere

Mit diesen Befehlen veränderst du deinen eigenen Charakter, ohne die Welt oder andere Spieler direkt anzupassen. Sie eignen sich besonders für Tests, verlorene Ausrüstung und kurze Korrekturen nach einem Serverfehler.

Einige Befehle wirken dauerhaft, andere nur während der aktuellen Sitzung. Mit cheat GiveCreativeMode erhältst du ein eigenes Menü für Bau- und Testfunktionen. Schalte es nach der Arbeit wieder aus, damit versehentliche Klicks den normalen Spielfortschritt nicht verfälschen.

Für gezielte Wirkungen auf einen Spieler stehen je nach Befehl zusätzliche Parameter bereit. Nutze dafür die eindeutige Spieler-ID und nicht den sichtbaren Namen. Das ist besonders wichtig bei Erfahrung, Inventaränderungen oder administrativen Eingriffen in laufende Kämpfe.

Vorsicht bei cheat god und cheat infinitestats: Beide Befehle können gefährliche Situationen scheinbar entschärfen, ändern aber nicht automatisch den Zustand gezähmter Kreaturen oder den Schaden bereits laufender Ereignisse. Prüfe daher nach jeder Korrektur kurz Charakter, Inventar und Reittier.

Kreativmodus, Fliegen und Unverwundbarkeit nutzen

Für schnelle Tests sind drei Funktionen besonders praktisch: der Kreativmodus, freies Fliegen und vorübergehende Unverwundbarkeit. Sie verändern jedoch nicht dasselbe. Nutze deshalb immer den passenden Befehl und schalte ihn nach dem Test wieder aus.

Der Kreativmodus bietet mehr als unbegrenztes Bauen. Dein Charakter kann Gegenstände ohne Verbrauch platzieren, Engramme nutzen und sich in vielen Situationen leichter bewegen. Für Bauprojekte ist er daher ideal. Für einen kurzen Standortwechsel reicht dagegen meist cheat fly.

cheat god ist kein vollständiger Schutz vor jeder Spielmechanik. Umwelteinflüsse, Sondermechaniken oder fehlerhafte Situationen können sich anders verhalten. Auch dein Reittier wird dadurch nicht automatisch unverwundbar. Aktiviere den Schutz daher nicht während eines normalen Spieler-Events, wenn der Spielstand unverändert bleiben soll.

Schalte Funktionen mit dem jeweiligen Gegenbefehl wieder aus. Bei fly verwendest du walk. Den Kreativmodus beendest du in der Regel mit GiveCreativeMode erneut oder über das Kreativmenü. Prüfe danach Gewicht, Inventar und Bewegungswerte deines Charakters.

Dinosaurier und Kreaturen verwalten

Mit den folgenden Befehlen kannst du wilde Kreaturen erzeugen, gezähmte Tiere übernehmen oder vorhandene Dinos gezielt entfernen. Richte dein Fadenkreuz möglichst genau auf das Ziel. Bei Spawn-Befehlen ist außerdem der freie Platz entscheidend, sonst erscheint die Kreatur im Boden, in einer Wand oder gar nicht.

Für gezielte Spawns ist SpawnDino flexibler als Summon. Die letzte Zahl legt das Level fest. Die drei Werte davor bestimmen Abstand, seitliche Position und Ausrichtung. Ein zu hoher Abstand kann den Spawn außerhalb deiner Sichtweite platzieren. Teste neue Befehle daher zuerst auf einer leeren Fläche.

DestroyWildDinos löscht keine gezähmten Tiere, Nester oder Eier. Danach füllt die Spielwelt die wilden Spawnplätze nach und nach neu. Der Vorgang kann bei großen Karten einige Minuten dauern. Währenddessen sollten Spieler keine wichtigen Tiere in gefährlichen Gebieten zurücklassen.

Bei DoTame und ForceTame entscheidet das Fadenkreuz. Ziele nicht auf einen Sattel, eine Struktur oder den Boden neben dem Tier. Bei Jungtieren funktioniert SetBabyAge nur sinnvoll, wenn das Ziel tatsächlich ein wachsendes Baby ist.

Ressourcen, Gegenstände und Ausrüstung vergeben

Für Ressourcen und Ausrüstung sind drei Befehlsfamilien besonders nützlich. GiveItemNum arbeitet mit einer numerischen ID, GiveItem mit einem Blueprint-Pfad. Für einzelne Mengen ist die ID meist schneller, für Varianten und spezielle Ausrüstung bietet der Blueprint mehr Kontrolle.

Die vier Werte von GiveItemNum stehen immer für ID, Anzahl, Qualität und Bauplan-Status. Bei Waffen, Rüstungen und Sätteln kann eine hohe Qualität deutlich bessere Werte erzeugen. Sie kann aber auch zu ungewöhnlich starken Gegenständen führen. Für einen fairen Serverbetrieb sind moderate Werte sinnvoller.

Blueprints nutzt du mit dem Befehl GiveItem. Das ist praktisch, wenn du eine bestimmte Variante brauchst, deren numerische ID nicht bekannt ist. Der Pfad muss vollständig und exakt geschrieben werden. Schon ein fehlender Abschnitt verhindert die Ausgabe. Bei Gegenständen aus Erweiterungen muss der zugehörige Inhalt auf dem Server installiert sein.

Nach der Ausgabe prüfst du das Inventar. Ist es voll, landet der Gegenstand möglicherweise auf dem Boden. Bei Sätteln und Rüstung lohnt sich außerdem ein Blick auf die Haltbarkeit. Für wiederholbare Events solltest du Mengen und Qualität vorher festlegen, statt spontan mit Maximalwerten zu hantieren.

Gegenstände für andere Spieler lassen sich gezielt vergeben, sofern der jeweilige Befehl die Spieler-ID als Parameter unterstützt. Verwende keine unklaren Namen, wenn mehrere Spieler ähnlich heißen. Für Strukturen und Kreaturen muss das Fadenkreuz direkt auf das gewünschte Objekt zeigen.

Teleportieren und die Spielwelt steuern

Mit Positionsbefehlen wechselst du schnell an einen bestimmten Ort. Das spart Zeit bei Bauarbeiten, Rettungsaktionen und der Fehlersuche auf großen Karten.

Ghost ist vor allem bei blockierten Charakteren hilfreich. Fliege aus einem Felsen oder Gebäude heraus und aktiviere danach sofort Walk. Bleibst du im Geistermodus, kannst du durch den Boden fallen.

Bei SetPlayerPos werden die drei Koordinaten in der Reihenfolge X, Y und Z eingegeben. Z bestimmt die Höhe. Eine zu niedrige Z-Koordinate kann dich in den Untergrund setzen; ein hoher Wert lässt dich aus großer Höhe fallen. Sichere dich daher vor dem Sprung mit einem passenden Bewegungs- oder Schutzbefehl ab.

Für Spielertransporte ist die eindeutige ID zuverlässiger als der Anzeigename. Der Zielspieler muss online sein, und seine ID darf keine zusätzlichen Zeichen enthalten. Bei Rettungsaktionen solltest du außerdem prüfen, ob das Ziel gerade auf einem Reittier sitzt oder in einer gefährlichen Zone steht.

Die Welt selbst steuerst du mit cheat SetTimeOfDay HH:MM. Damit stellst du die Tageszeit sofort um, etwa mit cheat SetTimeOfDay 12:00. Der Befehl verändert nur die Uhrzeit, nicht automatisch Wetter, Spawnraten oder die Beleuchtung jedes Bereichs.

Zeit, Wetter und Serverregeln ändern

Mit Zeit- und Wetterbefehlen steuerst du die Atmosphäre der Karte. Für Serverregeln sind dagegen administrative Einstellungen oder gezielte Ereignisbefehle zuständig. Ändere solche Werte möglichst nicht mitten in einem Kampf oder Event, weil Spieler und Kreaturen sonst plötzlich in einer anderen Spielsituation landen.

SetTimeOfDay verwendet das Format HH:MM mit zwei Ziffern für Stunde und Minute. Der Wechsel ist sofort sichtbar, kann aber bei langen Serverlaufzeiten durch den normalen Tageszyklus wieder überholt werden.

Ein sofortiger Speicherpunkt ist vor größeren Eingriffen sinnvoll. SaveWorld schreibt den aktuellen Stand der Karte, Spieler und Strukturen auf die Festplatte. Der Befehl ersetzt kein regelmäßiges Backup, verringert aber das Risiko, dass eine gerade vorgenommene Änderung verloren geht.

Stammbefehle greifen tief in die Besitzstruktur ein. MakeTribeAdmin und MakeTribeFounder solltest du nur verwenden, wenn die Identität des anvisierten Stammes eindeutig feststeht. Ein falsches Ziel kann Rechte verschieben, die sich später nur schwer sauber zurücksetzen lassen.

Globale Regeln wie Zähmzeit, Ernteertrag, Tageslänge oder PvP-Verhalten gehören in die Serverkonfiguration. Sie werden nicht zuverlässig durch einen einzelnen Konsolenbefehl ersetzt. Nach einer Änderung an diesen Parametern ist meist ein Neustart erforderlich; sichere die Welt vorher mit SaveWorld.

Beispiel: Einen Spieler sicher verwalten

Verwalte Spieler immer in einer festen Reihenfolge: Identität prüfen, Maßnahme wählen, Ergebnis kontrollieren und erst danach die Sitzung fortsetzen. So bleibt nachvollziehbar, was passiert ist, und ein falscher Eingriff lässt sich leichter vermeiden.

Nutze bei Kick- und Bannbefehlen den Namen genau so, wie er in der Spielerliste erscheint. Enthält er Leerzeichen, setze den vollständigen Namen in Anführungszeichen, sofern deine Serverversion dies unterstützt. Vor einer dauerhaften Sperre solltest du die ID, den Namen und den Grund abgleichen. Ein Tippfehler kann sonst den falschen Spieler treffen.

Ein sicherer Ablauf für einen Regelverstoß sieht so aus:

  1. ListPlayers ausführen und die Identität feststellen.
  2. Eine kurze Warnung mit Broadcast senden, falls die Situation dies erlaubt.
  3. Bei akuter Störung KickPlayer verwenden.
  4. Den Vorfall mit Uhrzeit und Grund in den Servernotizen festhalten.
  5. Nur bei klarer Grundlage BanPlayer einsetzen.

Bei einem Bann solltest du vorab ein Backup der relevanten Serverdateien anlegen. Prüfe außerdem, ob dein Server ein separates Bannsystem oder eine Whitelist verwendet. Sonst kann eine spätere Konfigurationsänderung die erwartete Sperre aushebeln. Für faire Entscheidungen sind kurze, sachliche Regeln besser als spontane Strafaktionen.

Behandle Erfahrung, Gegenstände und Stammesrechte getrennt. Eine Entschädigung gehört nicht automatisch zu einer Sanktion. Weise sie nur nach einer bestätigten Ursache zu, etwa einem Serverfehler oder einem Rollback. Das hält den Spielfortschritt sauber und verhindert, dass aus einer kleinen Korrektur ein großer Vorteil entsteht.

Fazit: Befehle gezielt und sicher einsetzen

Adminbefehle sind ein Werkzeug für Wartung, Fehlerkorrektur und Tests. Setze sie mit einem klaren Zweck ein. Besonders tiefe Eingriffe können Spielstände, Besitzverhältnisse oder den Fortschritt einer ganzen Gruppe verändern.

Ein gutes Regelwerk trennt technische Hilfe von spielerischen Vorteilen. Nutze Befehle etwa für verlorene Gegenstände nach einem Serverfehler, aber nicht heimlich für einzelne Spieler. Transparente Entscheidungen schaffen Vertrauen und verhindern Streit im Stamm.

Beachte außerdem die Unterschiede zwischen der PC-, Konsolen- und Serverversion. Nicht jeder Befehl funktioniert überall gleich. Erweiterungen können eigene Klassen, Gegenstände oder Einschränkungen mitbringen. Prüfe daher nach einem Update, ob wichtige Verwaltungsabläufe noch wie erwartet arbeiten.

Wenn ein Befehl scheinbar nichts bewirkt, ändere nicht wahllos mehrere Parameter. Isoliere stattdessen die Ursache: Ziel, Syntax, Berechtigung, Spielmodus und Serverversion. Dieses methodische Vorgehen spart Zeit und schützt vor Nebenwirkungen.

Die verlässlichste Arbeitsweise ist unspektakulär: sichern, gezielt ändern, Ergebnis prüfen und den Eingriff festhalten. So bleibt die Konsole ein nützliches Wartungsinstrument und wird nicht zum Risiko für deine gesamte ARK-Welt.

Hinweis: Die Befehlsnamen und Syntax können sich zwischen Versionen unterscheiden. Bei Problemen helfen die offizielle ARK-Dokumentation sowie die aktuelle Server- und Plattformdokumentation weiter.