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Voraussetzungen und Ressourcen für den Palworld-Docker-Server
Für den Palworld-Dedicated-Server brauchst du einen Rechner mit Docker-Unterstützung. Geeignet sind vor allem aktuelle Linux-Systeme wie Ubuntu oder Debian. Auch Windows 10 und Kubernetes kommen infrage. Der Server sollte dauerhaft laufen und eine stabile Internetverbindung haben.
Plane mindestens 4 CPU-Kerne, 16 GB Arbeitsspeicher und etwa 4 GB freien Speicher ein. Für einen stabileren Betrieb sind mehr als 32 GB RAM und rund 12 GB Speicher sinnvoll. Besonders bei vielen Spielern, großen Welten oder längeren Laufzeiten wächst der Ressourcenbedarf spürbar.
- Installierte Docker Engine mit Docker Compose
- Mindestens vier CPU-Kerne
- 16 GB RAM als Untergrenze
- Freier Speicher für Image, Welt und Protokolle
- Administratorzugriff für die erste Einrichtung
- Stabile Internetverbindung mit erreichbarer Serveradresse
Lege einen eigenen Ordner für die Installation an. Darin liegen später die Compose-Datei und ein Unterordner für die Spielstände. Diese Trennung vereinfacht Sicherungen und verhindert, dass wichtige Weltdaten beim Entfernen des Containers verloren gehen.
Prüfe vor dem Start auch die Netzwerkumgebung. Der Router muss eingehende UDP-Verbindungen an den Server weiterleiten können. Eine private oder geteilte IPv4-Adresse kann den Zugriff von außen verhindern. Bei einem Anschluss mit wechselnder Adresse hilft ein dynamischer DNS-Dienst, damit Freunde nicht jedes Mal eine neue IP-Adresse benötigen.
Für den Regelbetrieb empfiehlt sich ein separates Systemkonto. Nutzt du eigene Werte für PUID und PGID, müssen die Verzeichnisse für die Spieldaten diesem Konto gehören. Sonst kann der Container zwar starten, aber Dateien lassen sich später nicht zuverlässig speichern.
Halte für die Einrichtung außerdem einen sicheren Server- und Admin-Schlüssel bereit. Verwende keine leicht erratbaren Wörter und übernimm Beispielpasswörter niemals unverändert. Die Umgebungswerte gehören nicht in öffentliche Beiträge, Screenshots oder Versionskontrollen. Eine separate .env-Datei hält vertrauliche Angaben aus der Compose-Datei heraus. Begrenze ihre Rechte auf den Besitzer und ergänze sie in der Ausschlussdatei deines Projekts.
Docker installieren und Projektordner anlegen
Installiere zuerst Docker Engine und das Compose-Plugin. Unter Ubuntu klappt das am zuverlässigsten über das offizielle Docker-Repository. Entferne alte Pakete nur dann, wenn sie auf dem System bereits vorhanden sind.
- Paketquellen aktualisieren
- Docker Engine installieren
- Docker Compose Plugin ergänzen
- Den Docker-Dienst aktivieren
- Die Installation mit einem Test-Container prüfen
Nach der Installation kannst du den aktuellen Benutzer zur Gruppe docker hinzufügen. Danach ist meist eine neue Anmeldung nötig. Prüfe anschließend mit docker version und docker compose version, ob beide Befehle ohne Fehlermeldung funktionieren.
Lege nun einen festen Arbeitsordner an. Ein klarer Pfad wie /srv/palworld erleichtert spätere Backups, Updates und die Fehlersuche. Erstelle darin zunächst nur die Verzeichnisse, die du für die Compose-Datei und die Containerdaten brauchst:
- /srv/palworld/ als Hauptordner
- /srv/palworld/palworld/ für persistente Serverdateien
- /srv/palworld/compose.yaml für die Docker-Konfiguration
Wechsle danach in den Projektordner und prüfe die Besitzrechte. Der Benutzer, der Docker Compose ausführt, sollte die Konfigurationsdatei lesen können. Das Datenverzeichnis muss zusätzlich Schreibzugriff für die im Container verwendete Benutzerkennung erlauben.
Verwende für die Compose-Datei den Namen compose.yaml statt einer zufälligen Dateiendung. Docker Compose erkennt sie dadurch automatisch, wenn du den Befehl im richtigen Ordner ausführst.
Auf Windows empfiehlt sich ein eigener Projektordner innerhalb der Docker-Umgebung, etwa unter C:\palworld. Aktiviere in Docker Desktop die gemeinsame Dateinutzung für dieses Laufwerk, falls der gewählte Pfad nicht automatisch freigegeben ist. Unter WSL2 arbeitet ein Linux-Pfad meist flotter als ein gemountetes Windows-Verzeichnis.
Docker-Compose-Datei mit dem Palworld-Image erstellen
Erstelle im Projektordner die Datei compose.yaml. Sie beschreibt den Dienst, das verwendete Image und die Verbindung zwischen Container und Host. Für dieses Projekt dient thijsvanloef/palworld-server-docker:latest als Image-Referenz.
Trage zunächst eine schlanke Grundkonfiguration ein. Die Werte für Servername, Passwörter und Spielerzahl kannst du danach an deine Runde anpassen:
Hinweis: Der folgende Ausschnitt muss in der Datei als YAML stehen. Achte auf Leerzeichen, nicht auf Tabulatoren.
- services: enthält die Container-Dienste.
- palworld: ist der frei gewählte Dienstname.
- image: legt das Container-Image und den Tag fest.
- container_name: gibt dem laufenden Container einen festen Namen.
- restart: startet den Dienst nach einem Host-Neustart automatisch.
Nutze für die eigentliche Datei diese Struktur:
services:
palworld:
image: thijsvanloef/palworld-server-docker:latest
container_name: palworld-server
restart: unless-stopped
stop_grace_period: 30s
Der Tag latest ist bequem, aber nicht unveränderlich. Bei produktiven Welten solltest du vor einem Update prüfen, welcher Image-Stand geladen wird. So bleibt nachvollziehbar, nach welcher Änderung ein Problem entstanden ist. Am 29. Juli 2026 waren neu veröffentlichte Tags im Docker Hub zeitweise möglicherweise nicht sichtbar. Ein fehlender Tag ist daher nicht automatisch ein Konfigurationsfehler.
Die Anweisung stop_grace_period: 30s gibt dem Dienst beim Beenden Zeit für einen sauberen Abschluss. Das schützt vor abrupten Unterbrechungen, besonders wenn gerade Weltdaten geschrieben werden. Der Containername ist dagegen nur eine Verwaltungshilfe: Er ändert weder den Palworld-Servernamen noch die öffentliche Adresse.
Prüfe die YAML-Syntax, bevor du den Dienst startest. Führe den Befehl im Projektordner aus:
docker compose config
Gibt Docker die zusammengeführte Konfiguration ohne Fehler aus, ist die Datei formal gültig. Das bestätigt allerdings weder die Erreichbarkeit jedes Image-Tags noch die später benötigten Netzwerkverbindungen.
Servername, Spielerzahl und Passwörter konfigurieren
Die wichtigsten Werte stehen im Abschnitt environment deiner Compose-Datei. Passe sie vor dem ersten Start an. Der Servername darf klar erkennbar sein, während die Spielerzahl zur Hardware und zur Größe deiner Gruppe passen sollte.
PLAYERS legt die maximale Zahl gleichzeitiger Spieler fest. Ein Wert von 16 eignet sich als vorsichtiger Startpunkt. Setze die Zahl nicht nur nach dem verfügbaren RAM. Viele Basen, Kreaturen und dauerhafte Aktivitäten können die CPU deutlich stärker belasten als eine kleine Runde.
Mit SERVER_NAME bestimmst du den sichtbaren Namen. Verwende einen kurzen Namen ohne unnötige Sonderzeichen. Die Beschreibung in SERVER_DESCRIPTION kann Regeln, Kontaktwege oder Hinweise zum Spielstil enthalten.
Trenne die beiden Zugangsebenen sauber:
- SERVER_PASSWORD schützt den normalen Beitritt.
- ADMIN_PASSWORD dient der administrativen Anmeldung.
- Beide Werte sollten unterschiedlich und nicht erratbar sein.
- Beispielwerte gehören nach dem Testlauf ersetzt.
Für einen privaten Server genügt ein Zugangscode. Soll die Welt im Community-Bereich erscheinen, setze COMMUNITY=true und hinterlege zugleich ein Serverpasswort. Fehlt eine der beiden Bedingungen, bleibt der Eintrag unter Umständen unsichtbar. Gib das Passwort nur an die gewünschte Spielgruppe weiter.
Nach jeder Änderung muss der Dienst die neuen Werte erhalten. Eine bloße Bearbeitung der Datei ändert keinen bereits laufenden Prozess. Prüfe deshalb vor dem Neustart die gerenderte Konfiguration und achte darauf, dass Passwörter nicht versehentlich in geteilten Terminal-Protokollen landen.
Ports und persistente Spieldaten richtig einrichten
Ordne in der Compose-Datei zwei UDP-Zuordnungen an: 8211:8211/udp für den Spielverkehr und 27015:27015/udp für den zusätzlichen Serverdienst. Ändere den äußeren Port nur, wenn auf dem Host bereits ein anderer Dienst dieselbe Nummer nutzt. Der Wert von PORT muss dann zum verwendeten Spielport passen.
Öffne beide UDP-Ports in der lokalen Firewall. Bei einem Server hinter einem Router leitest du sie an die interne IP-Adresse des Docker-Hosts weiter. Eine Weiterleitung von TCP allein reicht nicht. Prüfe außerdem, ob dein Anschluss eingehende Verbindungen zulässt; bei DS-Lite oder CGNAT ist eine direkte IPv4-Erreichbarkeit oft nicht gegeben.
Lege die Weltdateien über ein Bind-Mount dauerhaft außerhalb des Containers ab:
./palworld:/palworld/
Der linke Pfad liegt auf dem Host, der rechte Pfad im Container. So bleiben Welt, Einstellungen und Spielstände erhalten, wenn der Container neu erstellt wird. Relative Pfade beziehen sich immer auf den Ordner, in dem die Compose-Datei liegt.
Erstelle vor dem ersten Start das Zielverzeichnis. Fehlt es, legt Docker den Pfad je nach Umgebung unter Umständen als Verzeichnis oder Datei an. Kontrolliere anschließend mit docker inspect palworld-server, ob das Mount korrekt auf /palworld/ zeigt.
Eine gute Sicherung stoppt den Server zunächst und kopiert danach den gesamten Datenordner. Bewahre mindestens mehrere Generationen auf, etwa eine tägliche und eine wöchentliche Kopie. Ein einzelner Snapshot ist kein Backup, wenn er beschädigt oder versehentlich überschrieben wird.
- Container sauber beenden.
- Ordner palworld auf ein anderes Laufwerk kopieren.
- Größe und Änderungszeit der Kopie prüfen.
- Eine Wiederherstellung gelegentlich testweise durchführen.
Veröffentliche niemals den zusätzlichen RCON-Port im Internet, sofern du ihn nicht zwingend extern brauchst. Beschränke ihn auf das lokale Netz oder entferne die Portfreigabe. Der Spielport muss dagegen aus dem Internet erreichbar sein, wenn externe Freunde beitreten sollen.
Palworld-Server mit Docker Compose starten
Wechsle im Terminal in den Ordner mit deiner compose.yaml. Starte den Dienst anschließend im Hintergrund:
docker compose up -d
Docker lädt das Image, erstellt den Container und führt den Serverprozess aus. Beim ersten Start kann der Vorgang länger dauern, weil Dateien eingerichtet und die Serverumgebung vorbereitet werden. Schließe das Terminal erst, wenn der Befehl beendet ist.
Prüfe danach den Zustand des Dienstes:
docker compose ps
Der Container sollte als laufend angezeigt werden. Für die Startmeldungen eignet sich:
docker compose logs -f palworld
Mit Strg+C verlässt du die fortlaufende Log-Anzeige. Der Container bleibt dabei aktiv. Suche in den Meldungen nach einem erfolgreichen Abschluss der Serverinitialisierung. Warnungen beim ersten Lauf sind nicht automatisch kritisch; entscheidend ist, ob der Prozess beendet wurde oder weiterläuft.
Wenn der Container sofort endet, ermittle zuerst den Exit-Status:
docker compose ps -a
Danach öffnest du die vollständigen Meldungen ohne Live-Modus:
docker compose logs --tail=200 palworld
- Container läuft: Konfiguration und Image wurden grundsätzlich akzeptiert.
- Container startet wiederholt: Prüfe Fehlermeldungen und die zuletzt geänderten Werte.
- Container beendet sich: Kontrolliere Dateirechte, Image-Zugriff und die Compose-Syntax.
- Keine aktuellen Meldungen: Stelle sicher, dass du den korrekten Dienstnamen verwendest.
Nach einer Änderung an der Compose-Datei übernimmt der laufende Container die neuen Einstellungen nicht automatisch. Wende sie mit folgendem Ablauf an:
docker compose up -d --force-recreate
Vermeide während des ersten Starts ein vorschnelles Entfernen des Containers. Die Ursache lässt sich meist in den Logs erkennen; wiederholtes Löschen verschleiert die Fehlersuche.
Logs prüfen und den ersten Login testen
Öffne die Live-Logs des Containers und achte auf drei Signale: Der Serverprozess bleibt aktiv, die Welt wird geladen und es erscheint kein fortlaufender Fehlerzyklus. Einzelne Warnungen sind nicht automatisch ein Problem. Kritisch ist, wenn der Prozess endet oder der Container ständig neu startet.
Für eine gezielte Prüfung kannst du die letzten Meldungen ohne Live-Ansicht abrufen:
docker compose logs --since=10m palworld
Teste den Beitritt zuerst im lokalen Netzwerk. Verwende dafür die interne IP-Adresse des Docker-Hosts und den in der Konfiguration gewählten Spielport. Ein erfolgreicher lokaler Login grenzt die Fehlersuche ein: Funktioniert er, liegt ein Problem von außen eher bei Router, Firewall oder Provider.
Beim ersten Login sollte der Client den Servernamen anzeigen und das festgelegte Serverpasswort abfragen. Prüfe danach, ob:
- die Welt ohne ungewöhnliche Verzögerung geladen wird,
- dein Charakter gespeichert bleibt,
- die Verbindung nach einer kurzen Spielpause stabil bleibt,
- ein zweiter Spieler beitreten kann, sofern die Kapazität das erlaubt.
Teste den externen Zugriff anschließend von einem anderen Anschluss, etwa über das Mobilfunknetz. Nutze nicht dieselbe lokale Adresse wie im Heimnetz. Manche Router unterstützen kein korrektes Hairpin-NAT; ein Test aus dem eigenen WLAN kann deshalb trotz funktionierender Portweiterleitung scheitern.
Ein Beitritt über die Community-Liste ist ein eigener Testfall. Der Server kann dort verzögert erscheinen oder trotz korrektem Betrieb fehlen. Prüfe in diesem Fall zunächst die Community-Einstellung, das Passwort und die Servermeldungen. Für eine direkte Verbindung ist die öffentliche Adresse mit dem Spielport die verlässlichere Kontrolle.
Führe nach dem Test einen kurzen Kontrollstopp durch und starte den Dienst erneut. Bleiben Welt und Einstellungen erhalten, arbeitet die Datenablage korrekt. Erst danach solltest du weitere Spieler einladen.
Server aktualisieren und sicher neu starten
Aktualisiere den Container geplant und nicht während einer laufenden Spielsitzung. Informiere die Spieler kurz und warte, bis niemand mehr auf dem Server aktiv ist.
Erstelle vor dem Update eine neue Sicherung des Weltordners. Benenne die Kopie mit Datum und Image-Stand, zum Beispiel palworld-2026-07-30-vor-update. Eine solche Kennzeichnung macht eine spätere Rückkehr deutlich einfacher.
Ziehe danach das neue Image und erstelle den Dienst neu:
docker compose pull
docker compose up -d
Mit docker compose pull lädt Docker den aktuell verfügbaren Image-Stand. Der zweite Befehl ersetzt den Container bei Bedarf, ohne das eingebundene Datenverzeichnis zu löschen. Prüfe anschließend, ob die erwartete Version tatsächlich lokal vorhanden ist:
docker image ls thijsvanloef/palworld-server-docker
Verwende latest nicht blind für wichtige Produktivwelten. Ein unveränderlicher Versions-Tag erleichtert die Zuordnung von Fehlern und ermöglicht eine gezielte Rückkehr. Prüfe vor jedem Wechsel die Änderungsnotizen des Projekts. Am 29. Juli 2026 konnten neu veröffentlichte Tags im Docker Hub zeitweise fehlen. Bei einer solchen Störung ist Abwarten sicherer als ein erzwungenes Experiment mit unbekannten Images.
Für einen kontrollierten Neustart reicht:
docker compose restart palworld
Dieser Befehl startet den bestehenden Container neu und ändert weder die Compose-Datei noch den Image-Stand. Für einen vollständigen Wechsel des Images ist dagegen der Ablauf aus pull und up -d passender.
- Spieler abmelden lassen.
- Aktuelle Sicherung anlegen.
- Image laden und Tag kontrollieren.
- Container neu erstellen.
- Startmeldungen und Weltzugriff prüfen.
- Bei Problemen den vorherigen Image-Tag verwenden.
Entferne alte Images erst, wenn die neue Version stabil läuft und deine Sicherung geprüft ist. Nicht mehr verwendete Schichten lassen sich später mit Bedacht bereinigen. Ein vorschnelles docker system prune kann dagegen auch ungewollt benötigte Ressourcen entfernen.
Zugriff für Community-Server und Xbox-Spieler einrichten
Für die Sichtbarkeit in der Community-Liste müssen COMMUNITY=true und ein gesetztes SERVER_PASSWORD zusammen verwendet werden. Ist der Server nicht sichtbar, prüfe beide Werte zuerst in der tatsächlich geladenen Compose-Konfiguration. Ein leerer Passwortwert reicht nicht aus.
Die Veröffentlichung in der Liste kann verzögert erfolgen. Teste deshalb zusätzlich eine direkte Verbindung über die öffentliche Serveradresse. So lässt sich unterscheiden, ob der Server läuft oder lediglich die Anzeige im Verzeichnis ausbleibt.
Für Xbox-Spieler gelten zusätzliche Bedingungen. Die verwendete Palworld-Version muss mit der Serverversion kompatibel sein. Nach einem Spiel- oder Serverupdate kann die Verbindung vorübergehend scheitern, obwohl der Container korrekt läuft. Aktualisiere deshalb Client und Server möglichst im selben Wartungsfenster.
- Community-Anzeige mit Passwort aktivieren
- Serveradresse und Spielport an Xbox-Spieler weitergeben
- Versionsstand von Client und Server vergleichen
- Beitritt zuerst mit einem einzelnen Xbox-Konto testen
- Bei Problemen Crossplay- und Xbox-spezifische Hinweise des Projekts prüfen
Eine direkte Verbindung ist für Konsolenspieler nicht immer so flexibel wie für PC-Nutzer. Abhängig von der Palworld-Version und der verwendeten Xbox-Umgebung kann der Server über die Community-Suche oder eine plattformspezifische Serverliste ausgewählt werden. Der Eintrag muss daher eindeutig heißen; vermeide Namen, die sich kaum voneinander unterscheiden.
Gib das Admin-Passwort niemals an die gesamte Spielgruppe weiter. Xbox-Spieler benötigen für den normalen Beitritt nur den regulären Zugang. Administrative Funktionen sollten auf wenige Personen beschränkt bleiben.
Wenn Xbox-Spieler den Server nicht finden, arbeite die möglichen Ursachen einzeln ab: Community-Modus, Serverpasswort, Versionsgleichheit, öffentliche Erreichbarkeit und die aktuelle Xbox-Anleitung des Projekts. Nicht jede Fehlermeldung weist auf Docker hin; manchmal liegt die Ursache bei der Plattformfreigabe.
Betrieb ohne Root und alternative Kubernetes-Bereitstellung
Ein Betrieb ohne Root-Rechte verringert die Folgen eines kompromittierten Containers. Dafür legst du einen normalen Linux-Benutzer mit fester UID und GID an und übergibst diese Werte über PUID und PGID. Entscheidend ist, dass der Benutzer auf dem Host zum Besitzer der eingebundenen Serverdaten passt.
Setze die Besitzrechte vor dem Start passend, zum Beispiel mit chown -R 1000:1000 ./palworld. Verwende dabei die tatsächliche UID und GID deines Kontos, nicht blind die häufig genutzten Werte 1000. Prüfe sie mit id. Zu weit gefasste Rechte wie chmod -R 777 lösen zwar manche Fehler, öffnen aber unnötig die Tür für andere Prozesse.
- Eigener Benutzer ohne interaktive Root-Rechte
- Feste UID und GID in der Container-Konfiguration
- Schreibrechte nur für das erforderliche Datenverzeichnis
- Keine sensiblen Dateien im öffentlich lesbaren Projektordner
- Docker-Socket nicht in den Container einbinden
Bei Kubernetes wird der Container als Workload im Cluster betrieben. Die passenden Vorlagen liegen im k8s-Verzeichnis des Projekts. Vor der Anwendung musst du besonders Deployment, Service, Persistenz und Geheimnisse prüfen. Ein einfacher Deployment-Neustart reicht nicht, wenn die Weltdateien nur im flüchtigen Container-Dateisystem liegen.
Lege Zugangsdaten in einem Kubernetes-Secret ab, nicht als Klartext in einer öffentlich geteilten Manifestdatei. Für die Welt verwendest du einen persistenten Datenträger, etwa ein PersistentVolumeClaim. Die Speicherklasse muss Schreibzugriff und genügend Kapazität bereitstellen; bei mehreren Replikaten ist ein einzelner Spielserver trotzdem kein sinnvoller Parallelbetrieb.
Der Netzwerkdienst muss UDP-Verkehr an den Pod weiterreichen. Ob dafür NodePort, LoadBalancer oder ein hostnahes Netzwerk passt, hängt vom Cluster und dessen Anbieter ab. Prüfe die resultierende externe Adresse sowie die Firewall-Regeln außerhalb von Kubernetes. Ein grüner Pod-Status beweist allein noch keine Erreichbarkeit.
Für einen einzelnen Server ist Docker Compose meist überschaubarer. Kubernetes lohnt sich erst, wenn du bereits Clusterbetrieb, Überwachung, Speicherklassen und Secret-Verwaltung beherrschst.
Fazit: Mit Docker schnell zum eigenen Palworld-Server
Ein Docker-Server ist eingerichtet, wenn nicht nur der Container läuft, sondern auch Beitritt, Speicherung und Neustart zuverlässig funktionieren. Diese drei Punkte entscheiden im Alltag mehr als eine besonders komplexe Konfiguration.
Für kleine private Runden bietet der beschriebene Aufbau einen guten Kompromiss: Die Installation bleibt überschaubar, Änderungen sind nachvollziehbar und die Welt lässt sich getrennt vom Container sichern. Das macht die Wartung planbarer.
Behandle die Compose-Datei als technische Dokumentation deines Servers. Halte Änderungen an Image-Tag, Spielerzahl und Sicherheitswerten nachvollziehbar fest. Bei Problemen kannst du so schnell erkennen, was sich seit dem letzten stabilen Betrieb verändert hat.
- Nach Änderungen einen kurzen Funktionstest durchführen
- Wichtige Sicherungen außerhalb des Serverhosts aufbewahren
- Passwörter regelmäßig ersetzen, besonders nach Weitergabe an Dritte
- Projekt-Dokumentation und Statusmeldungen vor Updates prüfen
Für einen einzelnen privaten Server ist Docker Compose meist die passende Größenordnung. Kubernetes bringt erst dann einen echten Vorteil, wenn bereits Clusterbetrieb, Überwachung und automatisierte Abläufe vorhanden sind. Wer klein startet und die Umgebung sauber dokumentiert, kann später dennoch ohne kompletten Neuaufbau wachsen.
Beachte außerdem die Aktualität des Images. Am 29. Juli 2026 waren neu veröffentlichte Tags im Docker Hub zeitweise möglicherweise nicht sichtbar. Prüfe bei einem fehlenden Image zunächst den Dienststatus, bevor du die funktionierende Konfiguration veränderst.
Damit ist das Ziel erreicht: ein eigener Palworld-Dedicated-Server, der sich mit wenigen Befehlen verwalten lässt und dessen wichtige Daten nicht an einen einzelnen Container gebunden sind.
Häufige Fragen zur Einrichtung eines Palworld-Servers mit Docker
Welche Voraussetzungen benötigt ein Palworld-Docker-Server?
Du benötigst einen Docker-fähigen Rechner mit Docker Engine und Docker Compose. Als Mindestanforderung gelten vier CPU-Kerne, 16 GB RAM und etwa 4 GB freier Speicher. Für einen stabileren Betrieb mit mehreren Spielern sind mehr als 32 GB RAM und rund 12 GB Speicher empfehlenswert.
Wie starte ich den Palworld-Server mit Docker Compose?
Lege eine compose.yaml mit dem Palworld-Image, den gewünschten Umgebungsvariablen, den UDP-Portzuordnungen und einem persistenten Volume an. Starte den Server anschließend im Projektordner mit docker compose up -d. Mit docker compose ps und docker compose logs -f palworld kannst du den Status und die Startmeldungen prüfen.
Welche Ports müssen für den Palworld-Server geöffnet werden?
Für den Spielverkehr sollte der UDP-Port 8211 erreichbar sein. Zusätzlich kann der UDP-Port 27015 benötigt werden. Öffne die Ports in der Host-Firewall und leite sie bei einem Betrieb hinter einem Router an die interne IP-Adresse des Docker-Hosts weiter.
Wie bleiben Spielstände und Serverdaten nach einem Container-Update erhalten?
Binde das Datenverzeichnis des Containers dauerhaft auf dem Host ein, zum Beispiel mit ./palworld:/palworld/. Dadurch bleiben Welten, Einstellungen und Spielstände beim Neuerstellen des Containers erhalten. Vor Updates solltest du den Server stoppen und den gesamten Datenordner sichern.
Wie aktualisiere und überprüfe ich den Palworld-Docker-Server?
Sichere zunächst die Welt und informiere die Spieler. Lade das neue Image mit docker compose pull und wende es mit docker compose up -d an. Kontrolliere danach den Containerstatus, die Logs sowie den Beitritt zum Server. Bei fehlenden Docker-Hub-Tags kann eine vorübergehende Plattformstörung vorliegen.



